200 Days, 200 Photo Books

Irving Penn

200 Days, 200 Photo Books

Dirk Braeckman

200 Days, 200 Photo Books

Annie Leibovitz: Women

200 Days, 200 Photo Books

Erna Lendvai-Dircksen:
Das Deutsche Volksgesicht 1

200 Days, 200 Photo Books

The New York Times Magazine Photographien

200 Days, 200 Photo Books

Kim Thue: Dead Traffic

200 Days, 200 Photo Books

Nina Poppe: ama

200 Days, 200 Photo Books

Raymond Meeks: Sound of Summer Running

200 Days, 200 Photo Books

Rene Burri: Die Deutschen

200 Days, 200 Photo Books

Cass Bird: Rewilding

200 Days, 200 Photo Books

Shizuka Yokomizo

200 Days, 200 Photo Books

Hunde vor der Kamera

200 Days, 200 Photo Books

Saul Leiter

Album #3 — The White Album
Call for Submissions

Das Weiße, Aus­ge­löschte, Ver­schwin­dende, das im Zer­fall Begrif­fene, das Ver­ein­zelte, das neb­lig Kon­tur­lose, das sich Auf­lö­sende, das Über­strahlte, Unsicht­bare, das noch nicht Sicht­bare, das Mini­male, das Rudi­men­täre und Redu­zierte, das Zer­setzte, das Ver­stellte, Getarnte, das Nichtabbildbare, das Ver­lo­ren geglaubte, das Verlorene.

Die Foto­gra­fie ist der ewige Kampf gegen das Ver­schwin­den. Sie arbei­tet als Beweis, als Rück­griff, als Gedan­ken­stütze, als Abdruck des Gewe­se­nen, als che­mi­sche Ein­prä­gung eines kur­zen Moments. Auf der Emul­sion des foto­gra­fi­schen Fil­mes ent­steht durch den Licht­ein­fall ein Neben­ein­an­der von Hell und Dun­kel. Das Licht, das die Dinge erst sicht­bar macht, kann seine eige­nen Spu­ren auch weg­spü­len. Wo lie­gen die Gren­zen des Abbild­ba­ren und wo fängt das Abge­bil­dete an, sich wie­der aufzulösen?

Für unsere dritte Aus­gabe, The White Album, rufen wir ab sofort zur Ein­sen­dung foto­gra­fi­scher Arbei­ten auf. Wenn du eine Arbeit hast, die sich mit die­sem Thema beschäf­tigt, dann sende sie uns bis zum 15. März zu.

Alle ein­ge­reich­ten Arbei­ten wer­den sorg­fäl­tig erwo­gen und beur­teilt. Alle Teil­neh­mer wer­den umge­hend nach Voll­en­dung des Aus­wahl­pro­zes­ses benachrichtigt. Um die Menge an Ein­sen­dun­gen bes­ser hand­ha­ben und orga­ni­sie­ren zu kön­nen bit­ten wir Euch fol­gende Richt­li­nien zu beachten:

— Schickt Eure Bil­der bitte nur im JPEG-Format, lange Kante nicht grö­ßer als 1200 Pixel — Kom­pri­miert eure Bil­der als ZIP-Datei die ihr wie folgt benennt: vorname_nachname.zip
— Fügt eine kurze Werk­be­schrei­bung bei und erklärt in ein paar Sät­zen, warum ihr Eure Arbeit für Album #3 the­ma­tisch rele­vant fin­det
— Legt einen kur­zen Lebens­lauf bei
— Sollte bereits ein umfas­sen­der Text oder Essay zu Arbeit (Kata­log­text o.ä.) exis­tie­ren, fügt ihn bitte eben­falls bei und/ oder ver­merkt des­sen Sta­tus und Ver­füg­bar­keit für wei­tere Verwendungen

Suns, Suns, Suns

Die Foto­gra­fin Pene­lope Umbrico the­ma­ti­siert in ihrer Serie »Suns (From Sun­sets) from Flickr« vor­ge­fun­dene Flickr-Bilder, ein Über­an­ge­bot des bereits Vor­han­de­nen, des wahr­schein­lich größ­ten Cli­chés — der Sonne. Sie beschnei­det das Bild­ma­te­rial so, dass nur noch die dar­auf vor­han­de­nen Son­nen in all ihren Varia­tio­nen prä­sent sind und ent­nimmt sie so ihrem bild­li­chen Kon­text. Ähnlich Fleur van Dode­waard aus  Album #2 , die mit »SUN SET SERIES«  Son­nen­un­ter­gänge in einen instal­la­ti­ven Ver­suchs­auf­bau trans­for­miert, abstra­hiert sie in ihrem Werk. Beide Künst­le­rin­nen arbei­ten mit­tels des Kura­tie­rens von Bekann­ten, weil schon pro­du­zier­ten Bild­wel­ten, und doch ver­schie­den. Umbrico, wie der Titel die­ser Arbeit bereits verrät, entledigt die Motive dem, was jeden foto­gra­fier­ten Son­nen­un­ter­gang indi­vi­du­ell und für den eins­ti­gen Foto­gra­fen erkenn­bar macht. Frei­ge­stellt, erfah­ren die Bil­der eine tableau­ar­tige Anord­nung, die uns die mini­ma­len und doch abso­lu­ten Unter­schiede in die­sen Foto­gra­fien abglei­chen lässt. Auf eine mini­ma­lis­ti­sche Kom­po­si­tion her­un­ter­ge­bro­chen, rücken, wie bei Dode­waard, Farb­ge­bung und Form der Sonne, sprich­wört­lich in den Mittelpunkt.  

Pene­lope Umbrico ver­ar­bei­tet das Cli­ché der Macht der Sonne als lebens­spen­dende Instanz in all ihren Facet­ten durch pau­scha­li­sie­ren des so wich­tig geglaub­ten, dem all­seits Belieb­ten, dem Abbild. Durch die Gegen­über­stel­lung der Him­mels­kör­per erhal­ten diese nicht nur neuen Wer­te­ge­halt son­dern auch einen orna­men­ta­len Cha­rak­ter. Die Künst­le­rin selbst beschreibt Ihre Arbeit wie folgt: »The title its­elf (»Suns (From Sun­sets) from Flickr«, Anm.d.Red.) beco­m­ing a com­ment on the ever incre­a­sing use of web-based photo com­mu­nities, and a reflec­tion of the ubi­quity of pre-scripted collec­tive con­tent there. I think it’s pecu­liar that the sun, the quint­es­sen­tial life giver, con­stant in our lives, sym­bol of enligh­ten­ment, spi­ri­tua­lity, eter­nity, all things unre­achable and ephe­me­ral, omni­po­tent pro­vi­der of warmth, opti­mism and vit­amin D, and so uni­ver­sally pho­to­gra­phed, finds expres­sion on the inter­net, the most vir­tual of spaces equally infi­nite but wit­hin a clo­sed elec­tri­cal cir­cuit. Loo­king into this cool elec­tro­nic space one finds a vir­tual win­dow onto the natu­ral world.«

Simone Haug & Rebekka Seubert: Ein Schnitt

Künst­ler­buch Nr. 13 in Mitko Mit­kovs 1%-of-one-Verlag ist eine Gemein­schafts­ar­beit von Simone Haug und Rebekka Seu­bert. Simone Haugs foto­gra­fi­sche Serie »20000«, in der sie mit­tels Close-up Land­schaf­ten aus Wer­be­pla­ka­ten iso­liert, prä­sen­tier­ten wir bereits in der zwei­ten Aus­gabe von Album. Rebekka Seu­bert foto­gra­fierte Moor­land­schaf­ten im Ham­bur­ger Stadt­ge­biet. Kom­bi­niert wer­den die Arbei­ten mit einem Text aus Kan­dinskis Klas­si­ker »Punkt und Linie zur Flä­che«. Das Buch ist mit einer japa­ni­schen Bin­dung ver­se­hen, das Soft­co­ver wurde mit Blei­satz gestal­tet. Die Auf­lage von 98 Stück ist handnummeriert.

   

Die Album und CopyShop Limited Edition Magazines sind gelandet!

Nach einem groß­ar­ti­gen, perl­wein­ge­tränk­ten Abend in der Gale­rie Blota­Blota in Mainz hal­ten wir und das Team vom Copy­Shop unser Ver­spre­chen: aus der Masse von kopier­ten Arran­ge­ments, die uns die Besu­cher an die­sem Abend bescher­ten, kura­tier­ten wir drei herz­er­wei­chende Zines.

Hier nun ein Vor­ge­schmack der ver­schie­de­nen Titel: »4051« (the future zine, 32 Sei­ten), »gin up« (the sexual zine, 28 Sei­ten) und »Fauna« (the natu­ral zine, 32 Seiten).


Jedes Maga­zin ist streng auf 33 Exem­plare limi­tiert. Sei einer der Ers­ten und hol’ Dir die­ses wun­der­schöne Kom­pen­dium revo­lu­tio­nä­rer Bild­ge­stal­tung in unse­rem Shop!

32 bzw. 28 Sei­ten
For­mat DIN A5
Schwarzweiss-Kopien auf far­bi­gem Papier


Markus Georg: Die Macht der Bilder

Als zwei­ten Künst­ler unse­rer beglei­ten­den Prä­sen­ta­ti­ons­reihe zum Thema »Same/Same« stel­len wir euch heute Mar­kus Georg mit sei­nem Werk »Die Macht der Bil­der« vor, eines der Gewin­ner des Wett­be­werbs »gute aus­sich­ten — junge deut­sche foto­gra­fie« 2008/2009.
»Die Phan­ta­sie hat in der heu­ti­gen, total empi­risch auf­ge­fass­ten Welt an gesell­schaft­li­cher Akzep­tanz ver­lo­ren. Ihr Ver­kom­men hat eine Unfä­hig­keit der Betrach­tung von Bil­dern zur Folge, die sich in einer Gleich­schal­tung alles Visu­el­len äussert. Betrach­tung endet gedan­ken­los an visu­el­len Ober­flä­chen, das even­tu­elle Erken­nen eines dahin­ter­ste­hen­den Sin­nes fin­det kaum noch statt. Dies ist aller­dings kein Zei­chen von Unfä­hig­keit, viel­mehr han­delt es sich hier­bei um ein Ver­ler­nen aus Erman­ge­lung an Her­aus­for­de­rung. Diese Arbeit soll die Phan­ta­sie reso­zia­li­sie­ren. Denn diese ist eine Grund­vor­aus­set­zung, sowohl für die künst­le­ri­sche Pro­duk­tion, als auch für deren Rezep­tion. Der Phan­tast ist künst­le­ri­scher Pro­du­zent und/oder Rezi­pi­ent. Phan­ta­sie muss wie­der bewusst erlebt wer­den. Der hohe Wie­der­er­ken­nungs­wert der Motive, sowie der unge­zwun­gene Umgang mit Post­kar­ten, schaf­fen Ver­traut­heit. über diese sol­len Phan­ta­sie zum Einen, aber auch der Ein­stieg in die Betrach­tung zum Ande­ren erreicht wer­den. Denn wie oft ver­hin­dert fal­sche intel­lek­tu­elle Dis­tanz eine ›freie‹ Rezep­tion? Und nur wer bewusst wahr­neh­men kann, ist in der Lage aus­ge­wo­gen zu betrach­ten.« — Mar­kus Georg

Copy/Copy
Album und Copy Shop feiern Geburtstag

Inmit­ten des wuchern­den Dschun­gels aus Foto­gra­fien und selbst­pu­bli­zier­ten Büchern fei­ern Copy Shop und Album, Maga­zin für Foto­gra­fie, die Leicht­fer­tig­keit – am Repro­du­zie­ren, Rekom­bi­nie­ren, Kopie­ren und wie­der Kopie­ren; am Abkup­fern, Imi­tie­ren und Emu­lie­ren. Copy Shop und Album laden herz­lich ein, dabei zu sein und vor allem mit­zu­ma­chen, wenn es darum geht, aus Glei­chem Neues ent­ste­hen zu las­sen. Am bereit­ge­stell­ten Kopie­rer rei­zen wir gemein­sam mit euch die Gren­zen der Autor­schaft und des Selbst­pu­bli­zie­rens aus. Von uns bereit­ge­stell­tes sowie von euch mit­ge­brach­tes Sam­pling­ma­te­rial ist die Quelle, aus der ihr im Laufe des Abends eine Wand voll indi­vi­du­el­ler Kopien ent­ste­hen lasst. Aus die­sem Roh­ma­te­rial stel­len wir direkt im Anschluss drei Hefte zusam­men und schi­cken sie am Kopie­rer in Seri­en­pro­duk­tion. Wer­det Teil die­ser Ver­an­stal­tung, gestal­tet unsere erste gemein­same »Copy/Copy«-Publikation mit und fei­ert mit Musik und Drinks den Dop­pel­ge­burts­tag von Album und Copy Shop. In anknüp­fen­der Form spre­chen die Her­aus­ge­ber von Album über das Kon­zept der aktu­el­len Aus­gabe »Same/Same«: Wie neu, wie unge­se­hen kön­nen Bil­der heute noch sein? Wel­che künst­le­ri­schen Mög­lich­kei­ten lie­gen in der Dop­pe­lung von Moti­ven? Wel­che Kon­zepte spie­len mit der Wie­der­ho­lung und der Wiedererkennbarkeit?

»Copy/Copy«
Offenbach’s Finest at BLOTABLOTA
Frei­tag, 25. Novem­ber 2011
18.00 Uhr
BLOTABLOTA — Gale­rie & Shop
Kaiser-Wilhelm-Ring 78
55118 Mainz

Remember the 10th of November –
Album auf der Offprint Paris

Das zweite Jahr in Folge ist es soweit: Album, Maga­zin für Foto­gra­fie besucht die Off­print in Paris vom 10. bis 13. November! Dabei haben wir natür­lich die neue Aus­gabe #2 »Same/Same« und vie­les mehr!

Par­al­lel zur Paris Photo, der größ­ten Foto­messe der Welt, fin­det die Off­print statt. Die Buch­messe ermög­licht es die­ses Jahr aufs neue, Foto­gra­fen und deren Kunst­bü­cher, bzw. Maga­zine rund um das Thema Foto­gra­fie im Kon­text der Kunst zusam­men­zu­brin­gen und zu ver­net­zen. Nach­dem wir schon letz­tes Jahr einen rie­sen Spass hat­ten und Erfah­rung sam­meln durf­ten, freuen wir uns auch die­ses Jahr wie­der, Macher, Künst­ler und Kunst­in­ter­es­sierte zu tref­fen und uns rege aus­zu­tau­schen! Mit an Bord die­ses Jahr sind neben dem Album Maga­zin unter ande­rem Motto Dis­tri­bu­tion, Vice Versa Ver­lag, »self publish, be happy«, Artist’s Books Coope­ra­tive, obook publis­her, Water­fall Maga­zine und viele mehr!

 

Off­print Paris
21/24 Rue Gan­ne­ron, Paris
10. bis 13. Novem­ber
www.offprintparis.com

Wir freuen uns!

Joachim Schmid – Gespräche zur Fotografie Nr.6
Galerie Fotohof, 28.10.2011

Joa­chim Schmid mit dem wir ein Inter­view für unsere zweite Aus­gabe »Same/Same« führ­ten, spricht im Rah­men sei­ner Aus­stel­lung »Other People’s Pho­to­graphs« in der Gale­rie Foto­hof im Dia­log mit Inka Schube über das »Photo-Recycling« im Kon­text der deut­schen Foto­gra­fie und ihrer Ent­wick­lung seit den 80er Jah­ren. Mode­riert wird das Gespräch von Michael Mau­ra­cher und Sabine Wink­ler. Schmids Aus­stel­lung ist noch bis zum 26. Novem­ber 2011 zu sehen.

Wei­ter ⇒

Jordan Tate: New Work — »Ein Prince ist ein Prince, ein Wall ist ein Wall«

Im Zuge unse­rer gerade ver­öf­fent­lich­ten zwei­ten Aus­gabe »Same/Same«, wer­den wir in den kom­men­den Wochen immer wie­der inter­es­sante Arbei­ten vor­stel­len, die sich mit dem Thema beschäf­ti­gen, um die­sen Kom­plex so noch wei­ter zu bearbeiten.

Den Anfang macht Jor­dan Tate mit sei­ner Serie « New Work«.

Die Arbei­ten Jor­dan Tate´s zei­gen ent­frem­dete Vari­an­ten von  gemein­hin bekann­ten Auf­nah­men reno­mier­ter Foto­gra­fen. Es sind Bil­der, die fest im kol­lek­ti­ven Gedächt­nis ihres Publi­kums ein­ge­brannt sind. Jeder, der sich für künst­le­ri­sche Foto­gar­fie inters­siert hat Bil­der vor Augen, wenn Richard Prince, Cindy Sher­man oder Jeff Wall genannt wer­den. Ihre Auf­nah­men, die zum eng­ge­fass­ten Bil­din­ven­tar der Foto­gra­fie der letz­ten 40 Jahre gehö­ren, besit­zen einen fast iko­nen­haf­ten Sta­tus, den Jor­dan Tate bild­ne­risch ank­ratzt und doch bestätigt.

Jor­dan Tate: »Die­sen Bil­dern wurde per Pho­to­shop ihr pri­mä­res Sub­jekt entfernt.«

Wei­ter ⇒

Album Ausgabe #2 — Same/Same

Album #2 Same/Same

fea­turing

Clau­dia Angel­maier / Fleur van Dode­waard / Simone Haug / Sascha Herrmann

Nadine Kolod­ziey / John MacLean / Falk Messerschmidt

Bar­bara Probst / Jarkko Räsänen

Ser­tan Satan

Joa­chim Schmid / Björn Sie­bert / Corinne Vionnet

 

Album #2 nimmt die Frage nach der Ein­zig­ar­tig­keit von Foto­gra­fien in den Blick:
Wie neu, wie unge­se­hen kön­nen Bil­der heute noch sein? Wel­che künst­le­ri­schen Mög­lich­kei­ten lie­gen in der Dop­pe­lung von Moti­ven? Wel­che Kon­zepte spie­len mit der Wie­der­ho­lung und der Wie­der­er­kenn­bar­keit? Zum Thema Same/Same haben wir sowohl foto­gra­fi­sche als auch theo­re­ti­sche Posi­tio­nen kura­tiert, die sich mit:

dem gefun­de­nen Glei­chen / dem bewusst Gedop­pel­ten / dem zufäl­lig Iden­ti­schen / dem bewun­dernd Abge­kup­fer­ten, Kopier­ten, Nach­ge­stell­ten / dem angeb­lich Ähnli­chen / dem abfotografiert-Fotografierten / dem sich nur gering­fü­gig Unter­schei­den­den / dem frag­wür­di­gen Ori­gi­nal / dem Wie­der­auf­ge­grif­fe­nen / dem Zwil­lings­bild beschäftigen.

Zusam­men­ge­tra­gen und aus Hand der Foto­gra­fen selbst, ist eine Expe­ri­men­tier­flä­che, ein Maga­zin für junge, auf­stre­bende Posi­tio­nen zeit­ge­nös­si­scher Foto­gra­fie. Eines, dass sich ihr ganz grund­sätz­lich ver­schrie­ben hat und den viel­ge­stal­ti­gen Aspek­ten, die sie aus­ma­chen: Die Foto­gra­fie als Thema in Bild und Text im Sinne einer sprach­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung. Auf Dop­pel­sei­ten im For­mat 80 × 57 cm, gedruckt auf Zei­tungs­pa­pier, erschei­nen wir die­ses mal sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch.

Wir dan­ken all jenen, die Album Maga­zin #2 durch ihr Inter­esse, Unter­stüt­zung und Mit­ar­beit mög­lich gemacht haben. Beson­de­rer Dank gilt den vie­len groß­ar­ti­gen Ein­sen­dun­gen, aus denen wir schwe­ren Her­zens aus­wäh­len muss­ten. Wir freuen uns auf viele zukünf­tige Ein­sen­dun­gen und Euer ste­ti­ges Interesse.

Zum Shop

Joachim Schmid im Interview…

Ein kur­zer Aus­zug aus unse­rem Inter­view mit Joa­chim Schmid aus der neuen Aus­gabe von Album Maga­zin #2 Same / Same. Test, Eins, Zwei…

 

Album Ausgabe #2 Release auf Photo+Art Book Hamburg ’11 2.- 4. September

 

 

 

Album Aus­gabe #2 Release auf  der Photo+Art Book Hamburg’11

 

Vom 2. — 4. Sep­tem­ber 2011 ist Album Maga­zin auf der Photo + Art­book in den Ham­bur­ger Deich­tor­hal­len. Mit unse­rer druck­fri­schen zwei­ten Aus­gabe im Gepäck sind wir erst­mals, neben 70 wei­te­ren natio­na­len und inter­na­tio­na­len Aus­stel­lern, mit einem Stand dabei. Kommt vor­bei, sagt Hallo und holt Euch bei die­ser Gele­gen­heit eine Aus­gabe unse­rer ers­ten und der lan­ger­war­te­ten zwei­spra­chi­gen, neuen Aus­gabe des Album. Auch unsere exklu­si­ven Album-Künstlereditionen ste­hen wie­der zum Ver­kauf. Neben zah­lo­sen Foto­bü­chern und Maga­zi­nen fin­det ihr vor Ort Aus­stel­lun­gen, Work­shops, Vor­träge, Signier­stun­den und ein zwei­tä­gi­ges Sym­po­sium. Trefft zahl­rei­che Künst­ler, Gestal­ter, Illus­tra­to­ren, Dru­cker und viele unab­hän­gige Labels in den Hal­len an der Alster.

Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesich­ter und natür­lich die Künst­ler der brand­neuen, zwei­ten Ausgabe!

« Sei­ten­au­friss Album Nr.2 Same/same «

 

»Ob Buch, Zei­tung, Edi­tion, Maga­zin, Fan­zine oder Zine, die Erschei­nungs­for­men der gedruck­ten Publi­ka­tion als künst­le­ri­sches Sprach­rohr, sind heute viel­fäl­ti­ger denn je. Die Beliebt­heit, die künst­le­ri­sche  Publi­ka­ti­ons­for­men in den letz­ten Jah­ren erfah­ren haben, sowohl bei ihren Pro­du­zen­ten, als auch bei ihren Abneh­mern, ist enorm. Ihre Fan-Gemeinde wächst ste­tig. Die Zei­ten, in denen Bücher oder Maga­zine, Kunst ledig­lich repro­du­zier­ten, sind lange vor­bei! Bücher und Maga­zine sind mehr denn je zu Trä­ger­me­dien eige­ner künst­le­ri­scher Ideen avan­ciert, heiß begehrte und viel dis­ku­tierte Samm­ler­ob­jekte gewor­den.« (Pro­fil der Photo + Art­book Hamburg›11)

PHOTO+ART BOOK HAMBURG’11
c/o Freun­des­kreis des Hau­ses der Pho­to­gra­phie e.V.
Deich­tor­straße 1–2, 20095 Ham­burg
Tel: +49–40-67 95 92 51
E-Mail:
Inter­net:www.artbookhamburg.de

Album auf den C/O Berlin Book Days
Part II

Danke Ann-Christin, Raluca und dem gan­zen Team von C/O Ber­lin für die groß­ar­tige Orga­ni­sa­tion der Book-Days. Trotz Regen hat es viel Spass gemacht. Gruß an unsere Tisch­nach­barn und Bana­nen­lie­fe­ran­ten jun­gund­we­nig, Water­fall Maga­zine, Euro­pean Pho­to­gra­phy und piclet.

Wei­ter ⇒

Album auf den C/O Berlin Book Days
1. und 2. Juli

C/O Ber­lin, Inter­na­tio­nal Forum For Visual Dia­lo­gues, prä­sen­tiert am 1. und 2. Juli 2011 die Ber­lin Book Days. Im Hof des Post­fuhr­amts stel­len Ver­lage und Künst­ler ihre neu­es­ten Publi­ka­tion zum Thema Foto­gra­fie vor. Eine Lec­ture mit Gre­gory Crewd­son sowie Signier­stun­den, ein Openair-Konzert, Visu­als, Per­for­mance, Bar­be­cue und eine Som­mer­bar ste­hen auf dem Programm.

Mit den Photo Book Days möchte C/O Ber­lin als Platt­form die neu­es­ten Arbei­ten eta­blier­ter und jun­ger Ver­lage und Künst­ler prä­sen­tie­ren und so zu Aus­tausch und Dis­kus­sio­nen anre­gen. An den Photo Book Days wer­den unter ande­rem 1/2 Zine (Paris), Album, Maga­zin für Foto­gra­fie, 25 Books / Pepe­roni Books (Ber­lin), do you read me?!, ex pose (Ber­lin), Keh­rer (Hei­del­berg), Komi­nek Gal­lery (Ber­lin), Hatje Cantz (Ost­fil­dern), Jung & Wenig (Ber­lin), Maga­zin über Orte (Ber­lin), Peeping Tom (Paris), Post Edi­ti­ons (Rot­ter­dam) und Vice Versa teilnehmen.

Die Photo Book Days fin­den zeit­gleich zum Eröff­nungs­wo­chen­ende der Aus­stel­lung »In A Lonely Place« von Gre­gory Crewd­son und »Pola­ro­ids« von Sibylle Ber­ge­mann statt. Gleich­zei­tig fei­ert C/O Ber­lin sein tra­di­tio­nel­les Som­mer­fest und sei­nen 11. Geburts­tag. Das detail­lierte Pro­gramm gibt es unter co-berlin.info.

Ber­lin Book Days — Buch­prä­sen­ta­tio­nen · Som­mer­fest · Lec­ture · Kon­zert
Frei­tag, 1. Juli 2011 ab 19 Uhr; Sams­tag, 2. Juli 2001 von 12 bis 22 Uhr
Vor­trag von Gre­gory Crewd­son: Sams­tag, 2. Juli 2011, 16 Uhr
Kon­zert: Sams­tag, 2. Juli 2011, 21 Uhr

C/O Ber­lin, Inter­na­tio­nal Forum For Visual Dia­lo­gues
Post­fuhr­amt, Ora­ni­en­bur­ger Straße 35/36, 10117 Berlin

Willkommen auf der neuen Album Webseite!

Als Auf­takt zur neuen Aus­gabe geht Album auch im Netz wie­der neu an den Start: wir prä­sen­tie­ren Euch unsere neue Seite! Wie gehabt kannst Du Album bestel­len, Zusatz­in­for­ma­tio­nen zu den ver­tre­te­nen Künst­lern abru­fen, unse­ren News­let­ter abon­nie­ren und uns beim vir­tu­el­len Blät­tern zuse­hen. Wei­ter­hin freuen wir uns, ab jetzt auf unse­rer Start­seite Neu­ig­kei­ten, Aus­stel­lungs­an­kün­di­gun­gen, Rezen­sio­nen, Foto­bü­cher, Rei­se­be­richte, interne Links und alles mög­li­che inter­es­sante und kuriose mit Dir zu tei­len.
Die nächs­ten Mes­se­ter­mine, Ein­la­dun­gen zu Vor­trä­gen, Tipps und Release­da­tes bekommst Du jetzt also regel­mä­ßig. Wir sind eben­falls gespannt auf Deine Vor­schläge, Links, Ein­la­dun­gen und Pro­jekte. Schreib uns und nutze den inte­grier­ten Blog  als Platt­form für Kom­mu­ni­ka­tion Dei­ner foto­gra­fi­schen Anliegen!

So weit, so gut,
die Album-Redaktion.

Timo Klos: Nachtkerze

Timo Klos, bereits in der ers­ten Aus­gabe von Album mit sei­ner Arbeit »Sight­see­ing« ver­tre­ten, prä­sen­tiert uns exklu­siv seine Diplom­ar­beit »Nachtkerze«.


Wie­derum beschäf­tigt sich Klos mit den Anmu­tun­gen von impo­san­ten Natur­er­schei­nun­gen, die er in unver­mu­tet klei­nem Maß­stab auf­spürt und abfo­to­gra­fiert. Sahen wir uns in sei­ner frü­he­ren Arbeit einer ver­meint­lich klas­si­schen Natur­fo­to­gra­fie gegen­über, in der sich die Welt sehr neu­tral und zwi­schen den Moti­ven unzu­sam­men­hän­gend zeigt, durch­läuft der Betrach­ter in sei­ner neuen Serie ver­schie­denste Dimen­sio­nen. Er begibt sich auf eine Reise aus den tie­fen des Alls bis zur Ober­flä­che des Pla­ne­ten und dar­un­ter. Ähnlich der Diver­si­tät sei­ner uns sug­ge­rier­ten Motive, so abwechs­lungs­reich und per­sön­lich sind dies­mal die Orte, an wel­chen er die täu­schen­den Ausch­nitte foto­gra­fiert. Die dre­ckige Fens­ter­bank beschreibt das Welt­all und  die Blitze kom­men aus der Sockenschublade.

Nacht­kerze
An stei­ni­gen Stel­len, Weg­rän­dern und im Ödland wächst die Nacht­kerze, dort wo man kaum das Wach­sen einer so schö­nen Pflanze erwar­tet. Aus­ge­rech­net an sol­chen schein­bar unfrucht­ba­ren Orten bie­ten sich auch der foto­gra­fi­schen Kamera Motive an, die wie die Nacht­kerze, erst bei Ein­tritt der Dun­kel­heit ihre »Blüte ent­fal­ten«.
Durch den Kon­trast aus Licht und Dun­kel­heit wach­sen dann kleine und unbe­ach­tete Orte der all­täg­li­chen Umge­bung zu rät­sel­haf­ten und gigan­ti­schen Wel­ten. Die Dun­kel­heit ist unver­zicht­bar, doch opfert sie auch eines: den Beweis. Das Motiv ist nicht greif­bar und nur in den Gedan­ken ver­bild­licht. Der Betrach­ter wird selbst zur Welt.
— Timo Klos

Album auf dem 4. Internationalen Fotobookfestival in Kassel

Zum 4. Mal fand in Kas­sel das Inter­na­tio­nale Foto­book­fes­ti­val statt. Vom 2. – 5. Juni war die Docu­men­ta­halle Schau­platz von Vor­trä­gen, Work­shops, Port­fo­lio­view­ings, Foto­buch­wett­be­wer­ben und dem gro­ßen Markt­platz, auf dem Ver­lage, Samm­ler, Buch­lä­den und Indie-Publisher unzäh­lige Bücher, Ver­öf­fent­li­chun­gen und Edi­tio­nen zum Ver­kauf anbo­ten. Wir waren dies­mal dabei und haben an unse­rem Stand in der Docu­men­ta­halle neben unse­rer ers­ten Aus­gabe, Post­kar­ten sowie die limi­tier­ten Album-Künstlereditionen ange­bo­ten. Wir sagen Danke an die Orga­ni­sa­to­ren und sen­den Grüße an alle, die mit uns eine gute Zeit in Kas­sel hat­ten! Beson­dere Grüße an O Book Publis­her, Piclet, Vice Versa, Keh­rer, Blurb, Euro­pean Pho­to­gra­phy und bis zum nächs­ten Mal!

John Gos­sage: »This is the best damn maga­zine on dancing cats!«

Mar­tin Parr am Albumstand