Album #3 — The White Album
Call for Submissions

Das Weiße, Ausgelöschte, Verschwindende, das im Zerfall Begriffene, das Vereinzelte, das neblig Konturlose, das sich Auflösende, das Überstrahlte, Unsichtbare, das noch nicht Sichtbare, das Minimale, das Rudimentäre und Reduzierte, das Zersetzte, das Verstellte, Getarnte, das Nichtabbildbare, das Verloren geglaubte, das Verlorene.
Die Fotografie ist der ewige Kampf gegen das Verschwinden. Sie arbeitet als Beweis, als Rückgriff, als Gedankenstütze, als Abdruck des Gewesenen, als chemische Einprägung eines kurzen Moments. Auf der Emulsion des fotografischen Filmes entsteht durch den Lichteinfall ein Nebeneinander von Hell und Dunkel. Das Licht, das die Dinge erst sichtbar macht, kann seine eigenen Spuren auch wegspülen. Wo liegen die Grenzen des Abbildbaren und wo fängt das Abgebildete an, sich wieder aufzulösen?
Für unsere dritte Ausgabe, The White Album, rufen wir ab sofort zur Einsendung fotografischer Arbeiten auf. Wenn du eine Arbeit hast, die sich mit diesem Thema beschäftigt, dann sende sie uns bis zum 15. März zu.
Alle eingereichten Arbeiten werden sorgfältig erwogen und beurteilt. Alle Teilnehmer werden umgehend nach Vollendung des Auswahlprozesses benachrichtigt. Um die Menge an Einsendungen besser handhaben und organisieren zu können bitten wir Euch folgende Richtlinien zu beachten:
— Schickt Eure Bilder bitte nur im JPEG-Format, lange Kante nicht größer als 1200 Pixel — Komprimiert eure Bilder als ZIP-Datei die ihr wie folgt benennt: vorname_nachname.zip
— Fügt eine kurze Werkbeschreibung bei und erklärt in ein paar Sätzen, warum ihr Eure Arbeit für Album #3 thematisch relevant findet
— Legt einen kurzen Lebenslauf bei
— Sollte bereits ein umfassender Text oder Essay zu Arbeit (Katalogtext o.ä.) existieren, fügt ihn bitte ebenfalls bei und/ oder vermerkt dessen Status und Verfügbarkeit für weitere Verwendungen
Suns, Suns, Suns
Die Fotografin Penelope Umbrico thematisiert in ihrer Serie »Suns (From Sunsets) from Flickr« vorgefundene Flickr-Bilder, ein Überangebot des bereits Vorhandenen, des wahrscheinlich größten Clichés — der Sonne. Sie beschneidet das Bildmaterial so, dass nur noch die darauf vorhandenen Sonnen in all ihren Variationen präsent sind und entnimmt sie so ihrem bildlichen Kontext. Ähnlich Fleur van Dodewaard aus Album #2 , die mit »SUN SET SERIES« Sonnenuntergänge in einen installativen Versuchsaufbau transformiert, abstrahiert sie in ihrem Werk. Beide Künstlerinnen arbeiten mittels des Kuratierens von Bekannten, weil schon produzierten Bildwelten, und doch verschieden. Umbrico, wie der Titel dieser Arbeit bereits verrät, entledigt die Motive dem, was jeden fotografierten Sonnenuntergang individuell und für den einstigen Fotografen erkennbar macht. Freigestellt, erfahren die Bilder eine tableauartige Anordnung, die uns die minimalen und doch absoluten Unterschiede in diesen Fotografien abgleichen lässt. Auf eine minimalistische Komposition heruntergebrochen, rücken, wie bei Dodewaard, Farbgebung und Form der Sonne, sprichwörtlich in den Mittelpunkt. 
Penelope Umbrico verarbeitet das Cliché der Macht der Sonne als lebensspendende Instanz in all ihren Facetten durch pauschalisieren des so wichtig geglaubten, dem allseits Beliebten, dem Abbild. Durch die Gegenüberstellung der Himmelskörper erhalten diese nicht nur neuen Wertegehalt sondern auch einen ornamentalen Charakter. Die Künstlerin selbst beschreibt Ihre Arbeit wie folgt: »The title itself (»Suns (From Sunsets) from Flickr«, Anm.d.Red.) becoming a comment on the ever increasing use of web-based photo communities, and a reflection of the ubiquity of pre-scripted collective content there. I think it’s peculiar that the sun, the quintessential life giver, constant in our lives, symbol of enlightenment, spirituality, eternity, all things unreachable and ephemeral, omnipotent provider of warmth, optimism and vitamin D, and so universally photographed, finds expression on the internet, the most virtual of spaces equally infinite but within a closed electrical circuit. Looking into this cool electronic space one finds a virtual window onto the natural world.«

Simone Haug & Rebekka Seubert: Ein Schnitt

Künstlerbuch Nr. 13 in Mitko Mitkovs 1%-of-one-Verlag ist eine Gemeinschaftsarbeit von Simone Haug und Rebekka Seubert. Simone Haugs fotografische Serie »20000«, in der sie mittels Close-up Landschaften aus Werbeplakaten isoliert, präsentierten wir bereits in der zweiten Ausgabe von Album. Rebekka Seubert fotografierte Moorlandschaften im Hamburger Stadtgebiet. Kombiniert werden die Arbeiten mit einem Text aus Kandinskis Klassiker »Punkt und Linie zur Fläche«. Das Buch ist mit einer japanischen Bindung versehen, das Softcover wurde mit Bleisatz gestaltet. Die Auflage von 98 Stück ist handnummeriert.

Die Album und CopyShop Limited Edition Magazines sind gelandet!

Nach einem großartigen, perlweingetränkten Abend in der Galerie BlotaBlota in Mainz halten wir und das Team vom CopyShop unser Versprechen: aus der Masse von kopierten Arrangements, die uns die Besucher an diesem Abend bescherten, kuratierten wir drei herzerweichende Zines.
Hier nun ein Vorgeschmack der verschiedenen Titel: »4051« (the future zine, 32 Seiten), »gin up« (the sexual zine, 28 Seiten) und »Fauna« (the natural zine, 32 Seiten).


Jedes Magazin ist streng auf 33 Exemplare limitiert. Sei einer der Ersten und hol’ Dir dieses wunderschöne Kompendium revolutionärer Bildgestaltung in unserem Shop!
32 bzw. 28 Seiten
Format DIN A5
Schwarzweiss-Kopien auf farbigem Papier


Markus Georg: Die Macht der Bilder
Als zweiten Künstler unserer begleitenden Präsentationsreihe zum Thema »Same/Same« stellen wir euch heute Markus Georg mit seinem Werk »Die Macht der Bilder« vor, eines der Gewinner des Wettbewerbs »gute aussichten — junge deutsche fotografie« 2008/2009.
»Die Phantasie hat in der heutigen, total empirisch aufgefassten Welt an gesellschaftlicher Akzeptanz verloren. Ihr Verkommen hat eine Unfähigkeit der Betrachtung von Bildern zur Folge, die sich in einer Gleichschaltung alles Visuellen äussert. Betrachtung endet gedankenlos an visuellen Oberflächen, das eventuelle Erkennen eines dahinterstehenden Sinnes findet kaum noch statt. Dies ist allerdings kein Zeichen von Unfähigkeit, vielmehr handelt es sich hierbei um ein Verlernen aus Ermangelung an Herausforderung. Diese Arbeit soll die Phantasie resozialisieren. Denn diese ist eine Grundvoraussetzung, sowohl für die künstlerische Produktion, als auch für deren Rezeption. Der Phantast ist künstlerischer Produzent und/oder Rezipient. Phantasie muss wieder bewusst erlebt werden. Der hohe Wiedererkennungswert der Motive, sowie der ungezwungene Umgang mit Postkarten, schaffen Vertrautheit. über diese sollen Phantasie zum Einen, aber auch der Einstieg in die Betrachtung zum Anderen erreicht werden. Denn wie oft verhindert falsche intellektuelle Distanz eine ›freie‹ Rezeption? Und nur wer bewusst wahrnehmen kann, ist in der Lage ausgewogen zu betrachten.« — Markus Georg



Copy/Copy
Album und Copy Shop feiern Geburtstag
Inmitten des wuchernden Dschungels aus Fotografien und selbstpublizierten Büchern feiern Copy Shop und Album, Magazin für Fotografie, die Leichtfertigkeit – am Reproduzieren, Rekombinieren, Kopieren und wieder Kopieren; am Abkupfern, Imitieren und Emulieren. Copy Shop und Album laden herzlich ein, dabei zu sein und vor allem mitzumachen, wenn es darum geht, aus Gleichem Neues entstehen zu lassen. Am bereitgestellten Kopierer reizen wir gemeinsam mit euch die Grenzen der Autorschaft und des Selbstpublizierens aus. Von uns bereitgestelltes sowie von euch mitgebrachtes Samplingmaterial ist die Quelle, aus der ihr im Laufe des Abends eine Wand voll individueller Kopien entstehen lasst. Aus diesem Rohmaterial stellen wir direkt im Anschluss drei Hefte zusammen und schicken sie am Kopierer in Serienproduktion. Werdet Teil dieser Veranstaltung, gestaltet unsere erste gemeinsame »Copy/Copy«-Publikation mit und feiert mit Musik und Drinks den Doppelgeburtstag von Album und Copy Shop. In anknüpfender Form sprechen die Herausgeber von Album über das Konzept der aktuellen Ausgabe »Same/Same«: Wie neu, wie ungesehen können Bilder heute noch sein? Welche künstlerischen Möglichkeiten liegen in der Doppelung von Motiven? Welche Konzepte spielen mit der Wiederholung und der Wiedererkennbarkeit?
»Copy/Copy«
Offenbach’s Finest at BLOTABLOTA
Freitag, 25. November 2011
18.00 Uhr
BLOTABLOTA — Galerie & Shop
Kaiser-Wilhelm-Ring 78
55118 Mainz
Remember the 10th of November –
Album auf der Offprint Paris
Das zweite Jahr in Folge ist es soweit: Album, Magazin für Fotografie besucht die Offprint in Paris vom 10. bis 13. November! Dabei haben wir natürlich die neue Ausgabe #2 »Same/Same« und vieles mehr!

Parallel zur Paris Photo, der größten Fotomesse der Welt, findet die Offprint statt. Die Buchmesse ermöglicht es dieses Jahr aufs neue, Fotografen und deren Kunstbücher, bzw. Magazine rund um das Thema Fotografie im Kontext der Kunst zusammenzubringen und zu vernetzen. Nachdem wir schon letztes Jahr einen riesen Spass hatten und Erfahrung sammeln durften, freuen wir uns auch dieses Jahr wieder, Macher, Künstler und Kunstinteressierte zu treffen und uns rege auszutauschen! Mit an Bord dieses Jahr sind neben dem Album Magazin unter anderem Motto Distribution, Vice Versa Verlag, »self publish, be happy«, Artist’s Books Cooperative, obook publisher, Waterfall Magazine und viele mehr!
Offprint Paris
21/24 Rue Ganneron, Paris
10. bis 13. November
www.offprintparis.com
Wir freuen uns!

Joachim Schmid – Gespräche zur Fotografie Nr.6
Galerie Fotohof, 28.10.2011
Joachim Schmid mit dem wir ein Interview für unsere zweite Ausgabe »Same/Same« führten, spricht im Rahmen seiner Ausstellung »Other People’s Photographs« in der Galerie Fotohof im Dialog mit Inka Schube über das »Photo-Recycling« im Kontext der deutschen Fotografie und ihrer Entwicklung seit den 80er Jahren. Moderiert wird das Gespräch von Michael Mauracher und Sabine Winkler. Schmids Ausstellung ist noch bis zum 26. November 2011 zu sehen.

Jordan Tate: New Work — »Ein Prince ist ein Prince, ein Wall ist ein Wall«
Im Zuge unserer gerade veröffentlichten zweiten Ausgabe »Same/Same«, werden wir in den kommenden Wochen immer wieder interessante Arbeiten vorstellen, die sich mit dem Thema beschäftigen, um diesen Komplex so noch weiter zu bearbeiten.
Den Anfang macht Jordan Tate mit seiner Serie « New Work«.
Die Arbeiten Jordan Tate´s zeigen entfremdete Varianten von gemeinhin bekannten Aufnahmen renomierter Fotografen. Es sind Bilder, die fest im kollektiven Gedächtnis ihres Publikums eingebrannt sind. Jeder, der sich für künstlerische Fotogarfie interssiert hat Bilder vor Augen, wenn Richard Prince, Cindy Sherman oder Jeff Wall genannt werden. Ihre Aufnahmen, die zum enggefassten Bildinventar der Fotografie der letzten 40 Jahre gehören, besitzen einen fast ikonenhaften Status, den Jordan Tate bildnerisch ankratzt und doch bestätigt.
Jordan Tate: »Diesen Bildern wurde per Photoshop ihr primäres Subjekt entfernt.«

Album Ausgabe #2 — Same/Same

Album #2 Same/Same
featuring
Claudia Angelmaier / Fleur van Dodewaard / Simone Haug / Sascha Herrmann
Nadine Kolodziey / John MacLean / Falk Messerschmidt
Barbara Probst / Jarkko Räsänen
Sertan Satan
Joachim Schmid / Björn Siebert / Corinne Vionnet
Album #2 nimmt die Frage nach der Einzigartigkeit von Fotografien in den Blick:
Wie neu, wie ungesehen können Bilder heute noch sein? Welche künstlerischen Möglichkeiten liegen in der Doppelung von Motiven? Welche Konzepte spielen mit der Wiederholung und der Wiedererkennbarkeit? Zum Thema Same/Same haben wir sowohl fotografische als auch theoretische Positionen kuratiert, die sich mit:
dem gefundenen Gleichen / dem bewusst Gedoppelten / dem zufällig Identischen / dem bewundernd Abgekupferten, Kopierten, Nachgestellten / dem angeblich Ähnlichen / dem abfotografiert-Fotografierten / dem sich nur geringfügig Unterscheidenden / dem fragwürdigen Original / dem Wiederaufgegriffenen / dem Zwillingsbild beschäftigen.
Zusammengetragen und aus Hand der Fotografen selbst, ist eine Experimentierfläche, ein Magazin für junge, aufstrebende Positionen zeitgenössischer Fotografie. Eines, dass sich ihr ganz grundsätzlich verschrieben hat und den vielgestaltigen Aspekten, die sie ausmachen: Die Fotografie als Thema in Bild und Text im Sinne einer sprachlichen Auseinandersetzung. Auf Doppelseiten im Format 80 × 57 cm, gedruckt auf Zeitungspapier, erscheinen wir dieses mal sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch.
Wir danken all jenen, die Album Magazin #2 durch ihr Interesse, Unterstützung und Mitarbeit möglich gemacht haben. Besonderer Dank gilt den vielen großartigen Einsendungen, aus denen wir schweren Herzens auswählen mussten. Wir freuen uns auf viele zukünftige Einsendungen und Euer stetiges Interesse.
Zum Shop
Joachim Schmid im Interview…
Ein kurzer Auszug aus unserem Interview mit Joachim Schmid aus der neuen Ausgabe von Album Magazin #2 Same / Same. Test, Eins, Zwei…
Album Ausgabe #2 Release auf Photo+Art Book Hamburg ’11 2.- 4. September

Album Ausgabe #2 Release auf der Photo+Art Book Hamburg’11
Vom 2. — 4. September 2011 ist Album Magazin auf der Photo + Artbook in den Hamburger Deichtorhallen. Mit unserer druckfrischen zweiten Ausgabe im Gepäck sind wir erstmals, neben 70 weiteren nationalen und internationalen Ausstellern, mit einem Stand dabei. Kommt vorbei, sagt Hallo und holt Euch bei dieser Gelegenheit eine Ausgabe unserer ersten und der langerwarteten zweisprachigen, neuen Ausgabe des Album. Auch unsere exklusiven Album-Künstlereditionen stehen wieder zum Verkauf. Neben zahlosen Fotobüchern und Magazinen findet ihr vor Ort Ausstellungen, Workshops, Vorträge, Signierstunden und ein zweitägiges Symposium. Trefft zahlreiche Künstler, Gestalter, Illustratoren, Drucker und viele unabhängige Labels in den Hallen an der Alster.
Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesichter und natürlich die Künstler der brandneuen, zweiten Ausgabe!

« Seitenaufriss Album Nr.2 Same/same «
»Ob Buch, Zeitung, Edition, Magazin, Fanzine oder Zine, die Erscheinungsformen der gedruckten Publikation als künstlerisches Sprachrohr, sind heute vielfältiger denn je. Die Beliebtheit, die künstlerische Publikationsformen in den letzten Jahren erfahren haben, sowohl bei ihren Produzenten, als auch bei ihren Abnehmern, ist enorm. Ihre Fan-Gemeinde wächst stetig. Die Zeiten, in denen Bücher oder Magazine, Kunst lediglich reproduzierten, sind lange vorbei! Bücher und Magazine sind mehr denn je zu Trägermedien eigener künstlerischer Ideen avanciert, heiß begehrte und viel diskutierte Sammlerobjekte geworden.« (Profil der Photo + Artbook Hamburg›11)
PHOTO+ART BOOK HAMBURG’11
c/o Freundeskreis des Hauses der Photographie e.V.
Deichtorstraße 1–2, 20095 Hamburg
Tel: +49–40-67 95 92 51
E-Mail:
Internet:www.artbookhamburg.de
Album auf den C/O Berlin Book Days
Part II
Danke Ann-Christin, Raluca und dem ganzen Team von C/O Berlin für die großartige Organisation der Book-Days. Trotz Regen hat es viel Spass gemacht. Gruß an unsere Tischnachbarn und Bananenlieferanten jungundwenig, Waterfall Magazine, European Photography und piclet.


Album auf den C/O Berlin Book Days
1. und 2. Juli

C/O Berlin, International Forum For Visual Dialogues, präsentiert am 1. und 2. Juli 2011 die Berlin Book Days. Im Hof des Postfuhramts stellen Verlage und Künstler ihre neuesten Publikation zum Thema Fotografie vor. Eine Lecture mit Gregory Crewdson sowie Signierstunden, ein Openair-Konzert, Visuals, Performance, Barbecue und eine Sommerbar stehen auf dem Programm.
Mit den Photo Book Days möchte C/O Berlin als Plattform die neuesten Arbeiten etablierter und junger Verlage und Künstler präsentieren und so zu Austausch und Diskussionen anregen. An den Photo Book Days werden unter anderem 1/2 Zine (Paris), Album, Magazin für Fotografie, 25 Books / Peperoni Books (Berlin), do you read me?!, ex pose (Berlin), Kehrer (Heidelberg), Kominek Gallery (Berlin), Hatje Cantz (Ostfildern), Jung & Wenig (Berlin), Magazin über Orte (Berlin), Peeping Tom (Paris), Post Editions (Rotterdam) und Vice Versa teilnehmen.
Die Photo Book Days finden zeitgleich zum Eröffnungswochenende der Ausstellung »In A Lonely Place« von Gregory Crewdson und »Polaroids« von Sibylle Bergemann statt. Gleichzeitig feiert C/O Berlin sein traditionelles Sommerfest und seinen 11. Geburtstag. Das detaillierte Programm gibt es unter co-berlin.info.
Berlin Book Days — Buchpräsentationen · Sommerfest · Lecture · Konzert
Freitag, 1. Juli 2011 ab 19 Uhr; Samstag, 2. Juli 2001 von 12 bis 22 Uhr
Vortrag von Gregory Crewdson: Samstag, 2. Juli 2011, 16 Uhr
Konzert: Samstag, 2. Juli 2011, 21 Uhr
C/O Berlin, International Forum For Visual Dialogues
Postfuhramt, Oranienburger Straße 35/36, 10117 Berlin
Willkommen auf der neuen Album Webseite!

Als Auftakt zur neuen Ausgabe geht Album auch im Netz wieder neu an den Start: wir präsentieren Euch unsere neue Seite! Wie gehabt kannst Du Album bestellen, Zusatzinformationen zu den vertretenen Künstlern abrufen, unseren Newsletter abonnieren und uns beim virtuellen Blättern zusehen. Weiterhin freuen wir uns, ab jetzt auf unserer Startseite Neuigkeiten, Ausstellungsankündigungen, Rezensionen, Fotobücher, Reiseberichte, interne Links und alles mögliche interessante und kuriose mit Dir zu teilen.
Die nächsten Messetermine, Einladungen zu Vorträgen, Tipps und Releasedates bekommst Du jetzt also regelmäßig. Wir sind ebenfalls gespannt auf Deine Vorschläge, Links, Einladungen und Projekte. Schreib uns und nutze den integrierten Blog als Plattform für Kommunikation Deiner fotografischen Anliegen!
So weit, so gut,
die Album-Redaktion.
Timo Klos: Nachtkerze
Timo Klos, bereits in der ersten Ausgabe von Album mit seiner Arbeit »Sightseeing« vertreten, präsentiert uns exklusiv seine Diplomarbeit »Nachtkerze«.
Wiederum beschäftigt sich Klos mit den Anmutungen von imposanten Naturerscheinungen, die er in unvermutet kleinem Maßstab aufspürt und abfotografiert. Sahen wir uns in seiner früheren Arbeit einer vermeintlich klassischen Naturfotografie gegenüber, in der sich die Welt sehr neutral und zwischen den Motiven unzusammenhängend zeigt, durchläuft der Betrachter in seiner neuen Serie verschiedenste Dimensionen. Er begibt sich auf eine Reise aus den tiefen des Alls bis zur Oberfläche des Planeten und darunter. Ähnlich der Diversität seiner uns suggerierten Motive, so abwechslungsreich und persönlich sind diesmal die Orte, an welchen er die täuschenden Auschnitte fotografiert. Die dreckige Fensterbank beschreibt das Weltall und die Blitze kommen aus der Sockenschublade.
Nachtkerze
An steinigen Stellen, Wegrändern und im Ödland wächst die Nachtkerze, dort wo man kaum das Wachsen einer so schönen Pflanze erwartet. Ausgerechnet an solchen scheinbar unfruchtbaren Orten bieten sich auch der fotografischen Kamera Motive an, die wie die Nachtkerze, erst bei Eintritt der Dunkelheit ihre »Blüte entfalten«.
Durch den Kontrast aus Licht und Dunkelheit wachsen dann kleine und unbeachtete Orte der alltäglichen Umgebung zu rätselhaften und gigantischen Welten. Die Dunkelheit ist unverzichtbar, doch opfert sie auch eines: den Beweis. Das Motiv ist nicht greifbar und nur in den Gedanken verbildlicht. Der Betrachter wird selbst zur Welt.
— Timo Klos





Album auf dem 4. Internationalen Fotobookfestival in Kassel

Zum 4. Mal fand in Kassel das Internationale Fotobookfestival statt. Vom 2. – 5. Juni war die Documentahalle Schauplatz von Vorträgen, Workshops, Portfolioviewings, Fotobuchwettbewerben und dem großen Marktplatz, auf dem Verlage, Sammler, Buchläden und Indie-Publisher unzählige Bücher, Veröffentlichungen und Editionen zum Verkauf anboten. Wir waren diesmal dabei und haben an unserem Stand in der Documentahalle neben unserer ersten Ausgabe, Postkarten sowie die limitierten Album-Künstlereditionen angeboten. Wir sagen Danke an die Organisatoren und senden Grüße an alle, die mit uns eine gute Zeit in Kassel hatten! Besondere Grüße an O Book Publisher, Piclet, Vice Versa, Kehrer, Blurb, European Photography und bis zum nächsten Mal!

John Gossage: »This is the best damn magazine on dancing cats!«

Martin Parr am Albumstand


